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the Freak

online-live-Konzert

-> Feeling:

Ausnahmsweise gibt´s auch mal was Erfreulicheres zu erzählen als von Magisterstress und Ärger über Verlage - gestern hatte ich nämlich die große Ehre, Test-Zuschauerin beim Probe-Online-Konzert der "Gesellschaft ohne Hoffnung" zu sein.


Ich saß in GlovehomeCity und die "Gesellschaft ohne Hoffnung" musizierte in Frankfurt, aber die moderne Technik macht´s ja möglich...

Ja, die Jungs wollen nämlich ein Online-Live-Konzert geben, das dann per WebCam gezeigt wird, so dass die Zuschauer es bequem am heimatlichen PC anschauen können.

Ich denke, das ist eine sehr innovative Idee, denn es ist nicht nur eine schöne und eigenwillige Hommage ans Internet, sondern es ist auch ein nette Geste gegenüber den Fans, die so die Gelegenheit bekommen, die "Gesellschaft ohne Hoffnung" mal spielen zu sehen, auch wenn sie grad nicht die Zeit oder das Geld haben, extra zu einem Konzert zu fahren.

Und da auch ein online-Konzert wohlorganisiert sein will, durfte ich, wie gesagt, als Testzuschauerin dem Spektakel beiwohnen.


Das bedeutet, ich bekam per WebCam ein schönes Privatkonzert ganz für mich alleine geboten und konnte dabei nach Herzenslust an allem herummäkeln und herumkritisieren, was mir gerade so in den Sinn kam.

Etwas strange und irritierend war es, dass die WebCam auch eingeschaltet blieb, als das Probe-Konzert längst beendet war. Ich hätte also ganz voyeuristisch beobachten können, wie die Jungs den restlichen Abend verbringen, und dabei ihre Gespräche belauschen ...
Aber das habe ich dann doch nicht getan. Für mich sollte der Abend nämlich definitiv im Zeichen der Prüfungsvorbereitungen stehen, und na ja, zuzuschauen, wie andere Leute Bier trinken und sich dabei großartig amüsieren, während ich selbst damit beschäftigt bin, Sanskrit-Texte zu übersetzen und Theorien über das Prinzip der Göttlichkeit im Hinduismus auswendig zu lernen, fand ich auf Dauer nicht besonders spaßig
.
Da lebe ich meine voyeuristische Ader lieber ein andermal aus, wenn ich diese ungewohnte und vielleicht auch etwas dekadente Situation so richtig genießen kann, anstatt bloß neidisch zu sein, weil andere Leute Spaß haben dürfen und ich nicht.

Aber jetzt freue ich mich natürlich erst mal auf das "richtige" Online-live-Konzert der "Gesellschaft ohne Hoffnung" .

Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch ebenfalls Lust, zuzuschauen?!
Stattfinden wird das Spektakel am 12. 4. 2008 ab ca. 20.30 Uhr, und da, wie schon gesagt, alles per WebCam übertragen wird, braucht ihr nicht mal eure Wohnung zu verlassen, sondern könnt euch ganz ungeniert im Jogginganzug vor den heimatlichen PC hängen, gegebenenfalls mit ein paar Freunden und einer Kiste Bier, und dort Party machen und abrocken.
Die Zugangsdaten zur offiziellen WebCam der "Gesellschaft ohne Hoffnung" werden dann am 12. 4. so ab etwa 20.30 Uhr auf der myspace-Seite der Band bekannt gegeben:

http://profile.myspace.com/gesellschaftohnehoffnung

Wie gesagt, mal reinschauen lohnt sich auf jeden Fall, und wenn´s euch nicht gefällt, könnt ihr euch ja jederzeit einfach wieder ausloggen.
(Und wenn es euch gefällt, könnt ihr per Chatfunktion applaudieren und jubeln. Ja, ja, das ist alles hochtechnisiert hier!)

Mich bekommt ihr beim Online-Konzert der "Gesellschaft ohne Hoffnung" übrigens auch zu sehen, denn ich werde den virtuellen Merchandise-Stand betreuen!


30.3.08 18:38


-> Feeling:

Und wieder einmal liegt ein WE hinter mir, bei dem ich den Eindruck habe, ich habe in wenige Tage mehr Leben gepackt, als ansonsten innerhalb mehrerer Wochen stattfindet.

Am Donnerstag war es nämlich endlich so weit - die Ginger Jam Band kam nach Heidelberg ins Casino Cosmonaut !


Nachdem sich alle erst mal an Pizza gestärkt hatten, trudelten auch nach und nach die ersten Gäste ein, und schon war die Party im Gange, alohaheyahey...

Das Konzert der Ginger Jam Band war - wie erwartet - absolut großartig:
Es ist immer wieder beeindruckend, wie hervorragend die Bandmitglieder aufeinander eingespielt sind, und wie souverän sie sich durch abwechselnd Rock, Blues, J
azz, Psychedelic etc. spielen, dabei jedoch stets einen ganz eigenen Stil bewahren und dabei stets den Eindruck erwecken, völlig mühelos vor sich hin zu jammen, rein aus Freude an der Musik...

Nach dem Konzert hatte ich dann noch die Gelegenheit, mich ein wenig als DJane zu betätigen:


Zunächst tanzten die Gäste noch munter zu Yothu Yindi und den Qietsch Boys Beach Boys, später verlagerte das Geschehen sich jedoch immer mehr in Richtung Bar.



Als dann die Stunde des Aufbruchs nahen sollte und sich herausstellte, dass einige der Musiker sich nur ungern lösen wollten, verkündete ich, dass man ja gerne noch ein wenig "Afterparty" bei mir zu Hause machen könnte...

...tjah, und zu Hause war ich dann erst mal etwas überrascht, als ich bemerkte, dass sich in meinem Gefolge nicht nur die Mitglieder der Ginger Jam Band befanden (die ja bei mir bzw. meiner Nachbarin übernachten sollten), sondern außerdem noch die Straßenmusikerin A. und ein mir unbekannter junger Herr.
Es stellte sich dann heraus, dass die beiden nur irgendwas von "Afterparty" gehört hatten und deshalb einfach mal mitgegangen waren.

Und so saßen wir also alle noch bei mir im Zimmer herum, kippten uns Wein und komischen Schnaps in den Rachen und plauderten. Der Abend gewann eine seltsame Eigendynamik, als irgendwer vorschlug, "Flaschendrehen" zu spielen, ganz in guter alter Jugendherbergs-Manier, denn wie es bei diesem Spiel wohl üblich ist, wurden bevorzugt Fragen zu erotischen Themen gestellt, und es blieb auch nicht aus, dass manch einer sich gewisser Kleidungsstücke entledigte...


Kurz und gut, wir waren alle etwas überrascht, als plötzlich die restlichen Bandmitglieder ins Zimmer kamen und verkündeten, es sei neun Uhr morgens und somit höchste Zeit für die Ginger Jam Band , den Tourbus zu entern und sich gen Amsterdam zu begeben, wo die Band an diesem Abend erneut spielen sollte.

Und tjah, mitten im allgemeinen Aufbruch beschlossen die Straßenmusikerin A. und ihr Begleiter tatsächlich spontan, sich ebenfalls in den Tourbus zu schwingen und gemeinsam mit der Ginger Jam Band nach Amsterdam zu fahren!

Ob die beiden nun tatsächlich mitgefahren sind, oder ob sie nicht vielleicht doch im letzten Moment der Mut verlassen hat, weiß ich nicht - aber es ist einfach eine schöne Vorstellung, dass sie die letzten Tage möglicherweise damit verbracht haben, an den Grachten zu sitzen, sich weiterhin absurde Fragen zu stellen und es sich dabei so richtig gutgehen zu lassen...

19.3.08 23:58


Und jetzt freue ich mich schon ganz besonders auf den Donnerstag - da spielt nämlich die Ginger Jam Band live im Casino Cosmonaut,


und bei der anschließenden "CosmoNightParty" werde ich als "DJane Lady Atlantis" das Haus rocken!

Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch, der in HD oder Umgebung lebt, ebenfalls Lust, vorbeizukommen...

12.3.08 00:44


...was wird geschehn, wenn sie dich sehn...

-> Feeling:

Ja, letztes WE hatten der Liebste und ich sogar was zu Feiern, denn da war unser "Jahrestag" - noch einmal einen gaaaanz lieben Gruß an den Liebsten !

Es ist schön, dass es Dich gibt und dass wir nun schon so lange zusammen glücklich sind!

Und um dieses wunderbare Datum gebührend zu zelebrieren, sind wir extra bis nach Schwäbisch Hall ( = sehr hübsches, altes Fachwerk-Städtchen) gefahren, wo im Rahmen eines Mittelalter-Marktes Poeta Magica spielen sollten, von denen wir ja beide absolut begeistert sind.

Dass die derzeitigen Temperaturen natürlich nicht gerade geeignet sind, stundenlang im Freien herumzustehen, ist schon klar - und offenbar waren sich auch die Veranstalter darüber bewusst, denn überall waren Feuerkörbe und -tonnen aufgestellt, die nicht nur eine angenehme Wärme spendeten, sondern durch den Geruch nach Rauch und frischem Holz dazu beitrugen, eine passende Atmosphäre zu kreieren... 

Den ersten Auftritt von Poeta Magica haben wir natürlich gleich mal verpasst (oh je, ich glaube, es gibt keine Band, die wir mit so schöner Regelmäßigkeit dauernd verpassen wie Poeta Magica ), und so vertrieben wir uns die nächsten Stunden damit, auf dem sehr interessanten und gemütlichen Mittelaltermarkt herumzuschlendern, uns mal wieder beim "Dattelschlepper" mit orientalischen Snacks einzudecken, Gaukler, Akrobaten und Feuerkünstler zu bewundern, uns ein paar "Tavernenstücke" anzuschauen (und uns dabei zu fragen, wie viel Wein die Beteiligten wohl jeweils zu sich nehmen, ehe sie sich daran begeben, diese herrlich sinnfrei-anarchischen Stücke zu kreieren ) und bei Bedarf auch mal die Flucht zu ergreifen, wenn abzusehen war, dass wir gleich auf die Bühne gebeten werden, um uns dort vor allen Zuschauern zum Deppen zu machen bei lehrreichen Theaterstücken eine wichtige Statistenfunktion zu übernehmen.

Ja, und dann stand also endlich der zweite Auftritt von Poeta Magica an - diesmal sogar in der "großen Besetzung". Wie immer waren die Lieder musikalisch absolut kunstvoll umgesetzt, die Musiker waren super aufeinander eingespielt, und "Frontman" Holger war mal wieder in herrlichster Plauderlaune.
Enttäuschend fand ich bloß, dass die Sängerin Rike, deren eindringliche Stimme Poeta Magica normalerweise immer einen ganz speziellen Touch gibt, diesmal durch eine finnische Gastsängerin ersetzt worden war... Hmmmja, also, dass man am Anfang vor Nervosität ab und zu mal den Einsatz verpasst, ist noch verzeihbar; doch wenn sich dann herausstellt, dass das Einsatz-Finden grundsätzlich eher einem Glücksspiel in der Lotterie (mit leider sehr wenigen Treffern) gleicht, dass der Gesang eher willkürlich klingt, da er nur selten mit den Instrumenten harmoniert und dass die "Sängerin" eigentlich meistens recht hilflos auf der Bühne herumtappt und den Eindruck erweckt, gar nicht so recht zu wissen, was sie da eigentlich soll - na ja, da fragt man sich schon, was die Leute von Poeta Magica wohl geritten haben mag, für einen ansonsten äußerst gelungenen, mitreißenden Auftritt den Gesangspart ausgerechnet so zu besetzen.
Ich hoffe bloß, dass das ein einmaliger Gastauftritt war und dass zukünftig wieder Rike mit dabei ist.

Ansonsten war es jedoch ein sehr schönes Konzert und überhaupt ein sehr schöner, ereignisreicher Tag.

Noch einmal viiieeelen Dank, mein Liebster , und ich freue mich schon darauf, mit dir noch viele andere lustige, spannende und abenteuerliche Dinge zu erleben!

21.12.07 03:29


...stop the globe - I want to get off...

-> Feeling:

Ja, ich weiß, andere Leute machen ihren beschaulichen Advents-Sonntags-Spaziergang im Stadtpark - der Knosse und ich machen stattdessen einen Spaziergang auf der Müllkippe .

Und ehe jetzt irgendwer falsche Vorstellungen davon hat und z.B. denkt, wir wären auf rostigen Autowracks rumgeklettert oder so - nee, gar nicht.
Bei dem Ding, wo wir waren, kommt der Müll hin, wenn er bereits verbrannt ist, d.h. man wandert oberhalb der Stadt über riesige, trostlose Schlackefelder, aus denen ab und zu Metall- und Plastikteile ragen.

Eine sehr merkwürdige, bedrückende Stimmung herrscht dort, alles sieht trist und verloren aus, inmitten diesem Aussatz unserer Konsumgesellschaft, und die Erde gleicht einer Patientin mit Pockennarben, schwärenden Wunden und schrundigem Schorf, hilflos unter einem schwefelgrauen Himmel...
Und wenn man dann herabschaut und unter sich das Meer aus Fabriken sieht, das bis zum Horizont reicht, fühlt man sich plötzlich ganz klein und verloren in diesem gewaltigen Totentanz der Zivilisation; und bei der Vorstellung, dass dort unten genau der Kram hergestellt wird, der dann später hier oben landet, verliert man jede Lust, wieder in diesen ganzen Wahnsinn hinabzusteigen und daran teilzuhaben und möchte am liebsten für immer sitzen bleiben in dieser fahlen, schwermütigen Jenseitswelt, in der die Zeit still zu stehen scheint...

...Und kehrt man dann zurück in die Stadt und sieht all die Menschen, die hektisch umhereilen und Richtung Weihnachtsmarkt streben und lachend und unbedarft über Geschenke plaudern, die sie kaufen müssen - dann fühlt man sich plötzlich uralt, als sei man jahrelang fort gewesen bei der Wanderung in jene fremde, trostlose Sphäre und habe dort erkannt, wie bedeutungslos all das alltägliche, rastlose Treiben ist, da doch alles dem Untergang geweiht ist...

...Also genau das ideale Kontrastprogramm zum betulichen Weihnachts-Frohsinn...

10.12.07 04:51


Sumpf Schlock

-> Feeling: 

Ja, ich weiß, mein Blog dümpelt zur Zeit etwas verlassen vor sich hin...
Das liegt vor allem daran, dass ich momentan sehr beschäftigt bin mit verschiedenen Dingen, und da hat das real life natürlich definitiv Vorrang vor dem Web.

Eigentlich wollte ich jetzt zumindest mal die Fotos online stellen von dem Ausflug nach Luxembourg am vorletzten WE - aber tjah, dazu müsste ich erst mal das Cam-Kabel wiederfinden in meinem ganzen Chaos hier ...

Also gibt es als Ersatz jetzt einfach mal ein paar Bilder aus dem legendären "Sumpf Schlock" - dort waren der Knosse und ich nämlich inzwischen auch mal wieder (das ist aber sogar noch länger her als mein Ausflug nach Luxembourg), und die Pics wollte ich eh schon längst mal gebloggt haben.

Tjah, wie es sich für einen ordentlichen Sumpf gehört, gab es dort Unmengen an Nebel, der alles merkwürdig geisterhaft und surreal erscheinen ließ...

 

 

 

 

 

 


 

Ich weiß nicht, ob es jetzt auf den Bildern auch so rüberkommt - aber dort unterwegs zu sein, fernab von allen anderen Menschen, in diesem merkwürdig fahlen, milchigen Licht, während es überall nach Moder roch, schuf einfach eine absolut beeindruckende Atmosphäre - fast so, als ob man sich in eine unbekannte "Anders-Welt" begeben hat, wo alle nur erdenklichen Geheimnisse lebendig sein könnten...

28.11.07 03:22


...I see you shiver with anticipation...

-> Feeling:

Und was gehört naturgemäß zu den spektakulären Events im Leben einer Autorin in den Bereichen Sci-Fi/ Horror?! - Richtig, eine Aufführung der Rocky Horror Picture Show !

Dies war hier pünktlich zu Halloween der Fall, und so kam ich also mal wieder in den Genuss, mich als devotes und frivoles Dienstmädchen à la Magenta zu verkleiden...




Etwas bedauerlich war nur, dass der Knosse und ich so ziemlich die einzigen waren, die der Aufführung in Originalverkleidung beiwohnten.

Noch ärgerlicher war es, dass wir dies (d.h. dass ausser uns niemand gewillt war, sich als kesses Dienstmädchen, neckischer Transvestit o.ä. zu verkleiden) erst bemerkten, nachdem wir schon ausführlich in unseren Kostümen herumgealbert, arrogant herumgeposed und lange, selbstherrliche Foto-Sessions veranstaltet hatten. Da wäre es natürlich viiieeel zu peinlich und uncool gewesen, jetzt doch noch zu kneifen und rasch wieder in die Alltagskleidung zu schlüpfen, und so blieb uns nichts anderes übrig, als tapfer auszuharren...

Ich kann nur sagen, das war definitiv das luschigste Rocky Horror Show Event, das ich je erlebt habe - auch wenn alle anderen Anwesenden jetzt wahrscheinlich dasitzen und begeistert schwärmen: "Mann, war das abgefahren - und stell dir vor, es gab sogar zwei total bescheuerte Irre, die in Kostümen kamen... "

1.11.07 01:23


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