Startseite
    the Artist
    the Traveller
    the Model
    the Freak
    the Cineast
    the Bookworm
    the Friend
    the Haunted One
    the Everyday´s Girl
  Über...
  Archiv
  Mein Roman
  Meine Kurzgeschichten
  Literarische Veröffentlichungen
  Songtexte raten - The Game!
  Mein altes Diary...
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/libertalia

Gratis bloggen bei
myblog.de





Links
  Meine Homepage: Atlantic-Vision-Cinema-Island
  meine myspace-Seite
  "Lindhorst" bei myspace
  Gesellschafter Robby
  Freakchica Arie
  Zottelliese Anni
  Wortmann Torsten
  tenebra
  Zuschauer des Lebens
  Irgendlink
  RuhrpOtSizta Missy
  old dirty ugly and mean
 
the Haunted One

...oder hat mich der Esel im Galopp verloren...

-> Feeling:

O.K., das heute (bzw. gestern, ist ja schon nach Mitternacht) war dann mal ein Tag, den ich eher übellaunig habe über mich ergehen lassen...
Weil die andauernde Warterei (auf Unikram, Arzt-Ergebnisse,...) mich nämlich mit der Zeit doch ziemlich zermürbt.
Ehrlich, ich komm mir inzwischen schon vor wie die Hauptfigur in einem E.o.C.-Song, wo ja auch dauernd auf irgendwas gewartet wird, was sich dann letztendlich doch nicht lohnt, oder so
...
Da kann ich mir dann noch so oft selber erzählen, dass bestimmt alles gut wird, denn wenn es (in welchem Fall nun auch immer) schlechte Nachrichten gäbe, würde man es wahrscheinlich nicht so sehr auf die lange Bank schieben, mich zu kontakten - aber irgendwann klappt das nicht mehr; statt mich selber zu trösten und zu beruhigen will ich endlich Gewißheit haben, alles andere zieht mich nur runter.
Und deswegen, d.h. weil die Warterei und Ungewißheit so an den Nerven zerrt, werde ich dann total kraft- und mutlos und kann mich auch nicht mehr aufraffen, die Dinge zu tun, wo ich eigentlich nicht warten müsste.
Fühle mich deswegen einsam und gelangweilt - was rein objektiv gesehen eigentlich Quatsch ist, weil ich am WE doch nette Leute getroffen hab und auch heute der Liebste extra noch mal bei mir vorbeigeschaut hat, und wenn ich noch mehr kontaken würde, würde mir das erst recht auf die Nerven gehen und ich wäre gereizt und genervt.
Wenn ich nicht in der Lage bin, was aus meiner Zeit zu machen, ist das halt allein meine Sache - aber grad das deprimiert mich momentan noch mehr...
Hab das Gefühl, zum Fenster rauszugucken in eine Welt, in der sich das Leben abspielt, statt selbst dran teilzunehmen...
Na ja, wahrscheinlich muss ich einfach damit leben, dass ich in solchen angespannten Situationen jeglicher Art eher dazu neige, in Lethargie und Schwermut zu verfallen - wobei ich versuche, mir zu sagen, dass das ja nun auch wieder nicht sooo tragisch ist, denn es gäbe bestimmt schlimmere Arten, wie man in angespannten, ungewissen Situationen reagieren könnte...
Ich wünschte nur, dass ich dann nicht immer gleich so maßlos in meiner eigenen Stimmung versinken würde
...

17.7.07 04:30


-> Feeling:

So, ich bin wieder zurück aus Trier.
Wie schon oft war es dort bei meinen Eltern alles etwas zwiespältig...
Meinem Vater geht es im Moment ziemlich schlecht, sowohl körperlich als auch vor allem psychisch, und das ist etwas, was mich natürlich schon sehr bedrückt.
Gleichzeitig ist mir dadurch mal wieder bewußt geworden, was für ein Narrentanz meine Family doch gelegentlich ist... Immer gibt man sich so fröhlich, sorglos, unbeschwert und selbstzufrieden, aber darunter liegen gewaltige Abgründe, die man wohl niemals wird bewältigen können, da man sich lieber darauf konzentriert, den schönen Schein aufrecht zu erhalten, anstatt sich mal den eigenen Sorgen, Ängsten, Problemen etc. zu stellen bzw. diese überhaupt wahrzuhaben...
Nee nee...
Früher hab ich mir oft gewünscht, nicht immer sofort automatisch alles hinterfragen und mir so selbst das Leben schwerer machen zu müssen - aber jetzt bin ich wirklich froh, dass ich schon sehr früh so kritisch war und gesehen habe, was sich hinter der Fassade verbirgt bzw. auch den Mut hatte, die Konsequenzen zu ziehen und mir ein ganz anderes Leben aufzubauen als meine Family...

12.4.07 20:22


*Jammer-Eintrag*

-> Feeling:

Ich wünschte, ich könnte das Gedankenkarussell in meinem Kopf anhalten...
Ich wünschte, ich könnte einfach so von einer Sekunde zur nächsten leben, nur im Augenblick, ohne dass jedem einzelnen Gedanke ein regelrechter Kometenschweif an alten Ängsten und Sorgen für die Zukunft anhängt...
Ich wünschte, ich würde nicht immerzu im Abgrund meiner Seele die Wölfe heulen hören...
Ich wünschte, mein Kopf wäre nicht voll von Zerrspiegeln, die jeden einzelnen Gedanken tausendfach zu mir zurückwerfen, bis zur Widernatürlichkeit verzerrt...
Oder ich wünschte, ich könnte den verwunschenen Weg durch diese Zerrspiegel meines Geistes hindurch finden...
Ich wünschte, die Sekunden würden nicht unter meinem pittoresken Schmerz gerinnen wie saure Milch und zu Einsamkeit werden...

Ich wünschte...

27.11.06 21:20


Every streetlamp seems to beat a fatalistic warning

-> Feeling: 

Da die Elterns beschlossen haben, mein ehemaliges Zimmer umzugestalten und als "Gästezimmer" zu verwenden (was mir, ehrlich gesagt, sehr recht ist!) hab ich heute mal begonnen, das Aufräumen/ Ausmisten in Angriff zu nehmen und mein altes Bücherregal zu entrümpeln - sprich: Mich durch den ganzen Kram, der sich dort seit Jahren angesammelt hat, hindurchzuwühlen und auszusortieren, was ich behalten will, was ich gewinnbringend auf ebay verschleudern kann, was in den Müll kommt und was dem örtlichen Tierschutzverein für den Weihnachtsbasar gestiftet wird.
Uff... Heftig, was da alles zum Vorschein kam... Alte Tagebücher, alte Terminkalender, alte Hausaufgaben- und Schulhefte... Puuuhhh!
Hätte nicht gedacht, dass mir das noch so derb zusetzt - und mir gruselt wirklich schon davor, mich bei der nächsten Aufräum-Aktion weiter vorzuwagen.
Hab echt phasenweise nur zitternd in der Ecke gekauert und konnte mich kaum überwinden, weiterzumachen...
Irgendwo hab ich kürzlich mal ein kluges Zitat darüber gelesen, dass Menschen ihre Erinnerungen wie ein Blumengärtchen pflegen sollen, an dem sie sich dann im Alter erfreuen können - das mag wohl zutreffen, aber nichtsdestotrotz sind für mich manche Erinnerungen eher wie ein Minenfeld, das ich besser nicht betrete...
Obwohl - richtige "Erinnerungen" kann man das eh nicht nennen; es sind eher Bilder/ Fragmente/ Fetzen, die für einen kurzen Moment mein Bewußtsein streifen, nur um dann wieder im Vergessen zu verschwinden und die bloß ein dumpfes, pochendes Gefühl des Unbehagens und der Angst hinterlassen... Und ja, ich bin dankbar, dass das so ist... Will das alles gar nicht wissen...

...Und dann, sehr viel später, wenn ich mit einem Glas Viez dasitze und etwas distanzierter und gelassener sinnieren kann, nachdem ich den ganzen alten Quatsch in die Mülltonne gekickt hab, läßt mein Herzklopfen allmählich nach, und Freude und Dankbarkeit breitet sich in mir aus... Eben weil ich die Chance hatte, meinem Leben eine andere, erfreuliche Wendung zu geben; weil Gefühle wie Angst und Hilflosigkeit jetzt nur noch Erinnerungen für mich sind und nicht mehr meinen Alltag berstimmen; weil ich inzwischen doch auch viele schöne Blumen der Erinnerung pflanzen konnte... Und weil ich weiß, dass nicht jeder diese Chance hat - und vielleicht habe ich ja gerade durch meine Vergangenheit die Kraft gewonnen, diese Chance zu nutzen, anstatt dauerhaft in Selbstmitleid zu ertrinken; vielleicht bin ich ja gerade deswegen in der Lage, mein Glück zu erkennen und darum zu kämpfen...

In diesem Sinne: Mein nächstes Glas Viez werde ich auf die Freiheit, die Liebe, die Zukunft und das Vergessen trinken... *Prost*...

13.9.06 03:17





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung