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the Everyday´s Girl

...of our elaborate dreams the end...

-> Feeling:

Und wieder mal waren die vergangenen Tage so ereignisreich, dass ich gar nicht zum Bloggen gekommen bin.

Generell war die letzte Woche geprägt durch unerfreuliche Neuigkeiten der verschiedensten Art, und na ja, in einer dementsprechend bedrückten Stimmung war ich dann auch, als ich mich am Samstag Morgen zu meiner 1. Magisterprüfung begab. Die Nacht davor hatte ich übrigens statt mit Schlafen lieber mit Nervös-Sein/ Zittern/ Panik-Haben verbracht...

Nachdem die beiden sichtlich mißmutigen Prüfungsleiter auf etwas geschmacklose Weise Ordnung in die Gruppe der ca. 150 Prüflinge gebracht hatten ("Hauptfach nach rechts, Nebenfach nach links! Hauptfach nach rechts, Nebenfach nach links!"), war meine Erleichterung erst mal groß, als ich feststellte, dass meine Prüfungsaufgabe zwar sehr umfangreich war, aber letztendlich nur Fragen enthielt, die ich problemlos beantworten konnte.
Und tjah, so konnte ich also knapp die ersten beiden Stunden lang munter drauflos schreiben - bis plötzlich ein heftiges Reißen meine rechte Hand durchzuckte. Scheiße!

Noch mehr Scheiße war, dass der Schmerz nicht nachließ, sondern sich immer rasanter steigerte, so dass ich nur noch mit äußerster Mühe Wörter aufs Papier kritzeln konnte, bei denen ich mich frage, wie der arme Korrektor jetzt dieses verkrampfte Geschmiere je entziffern soll.
O.K., an sich denke ich zwar, insgesamt ist es schon ganz gut gelaufen, denn ich habe es trotz sich anbahnender Sehnenscheidentzündung geschafft, 30 Seiten vollzuschreiben (wesentlich mehr als jeder andere!), und ich denke, ich bin auf jeden Punkt eingegangen - aber es gab halt ein paar Sachen, wo ich gerne mehr ins Detail gegangen wäre bzw. die Theorien durch konkrete Beispiele belegt hätte, oder wo mir jetzt, im Nachhinein, einfällt, wie ich alles besser hätte formulieren können.

Aber ich glaube, das gehört bei mir einfach dazu, dass ich nach jeder Prüfung unzufrieden bin und drüber grübele, was ich hätte besser machen können...

Und am gleichen Abend stand ja noch das Online-Konzert der "Gesellschaft ohne Hoffnung" an. Darauf hatte ich mich schon die ganze Zeit gefreut, bzw. der Gedanke, dass ich ja ein schönes und sehr originelles und experimentelles Konzert vor mir habe, hatte mich in den vorangegangenen Tagen stets über allen Ärger und Stress hinweggetröstet. Also begab ich mich gleich nach MA in die Wohnung des Liebsten , wo ich ja den virtuellen Merchandise-Stand der "Gesellschaft ohne Hoffnung" betreuen sollte.
Wider Erwarten gelang es mir problemlos, die WebCam zu installieren, und so gestaltete ich einen hübschen Merch-Stand und freute mich auf das Konzert...

...welches ich dann letztendlich nur sah, aber nicht hörte, weil ich es nicht schaffte, den PC mit den Boxen der Stereoanlage zu connecten. Fuck fuck fuck!!!
Dass ich absolut wütend und traurig war, versteht sich wohl von selbst ...

Eigentlich betrachtete ich den Abend von da an schon als gelaufen und hätte mich am liebsten ins Bett verzogen, meine wehe Hand gepflegt und ein bißchen über die boshaften Widrigkeiten der Welt geweint, aber na ja, ich hatte den Jungs ja versprochen, mich um den Merch-Stand zu kümmern, also blieb mir nichts anderes übrig, als eingeloggt zu bleiben und mir die Zeit damit zu vertreiben, im Chat der "Gesellschaft ohne Hoffnung" vor mich hin zu stänkern.

Und tjah, was soll ich sagen?! - Die Gesellschafter hatten darauf hin so viel Mitleid mit mir, dass sie sich extra noch mal an die Instrumente schwangen und das ganze Konzert wiederholten, nur für mich! Boah!!!!

Daraufhin hob sich meine Laune natürlich beträchtlich, und so nahm der Abend doch noch einen sehr schönen Ausklang, indem ich bis nachts um 3 vor dem PC hing, mit den Gesellschaftern chattete und ihnen dabei per WebCam beim Chatten zuguckte, während sie per WebCam mir beim Chatten zuguckten. Sehr dekadent, das Ganze... Unter Zuhilfenahme der Flasche Wein, welche der Liebste mir großzügigerweise bereitgestellt hatte, schwanden dann mit der Zeit auch die letzten Hemmungen, welche ich Anfangs noch gehabt hatte angesichts der Tatsache, dass sowohl der Chat als auch die Camübertragung ja öffentlich sind, und so plauderten wir schließlich vor aller Welt fröhlich darüber, wer zuletzt wen angespritzt hat , und über ähnlich süffisante Themen. Ich hoffe nur, dass ich mit meiner plötzlichen Chatbegeisterung nicht die Party komplett gecrasht habe...
Da das ja mein erstes Chaterlebnis ever war, war vieles für mich natürlich noch sehr ungewohnt...

...aber ich hoffe sehr, dass die "Gesellschaft ohne Hoffnung" bald wieder ein Online-Live-Konzert macht.
Jetzt wissen wir nämlich, in welchen Punkten die technische Organisation noch verbessert werden kann, und ich kann nun auch die Chat-Situation besser einschätzen, und insofern schreit die ganze Sache doch regelrecht nach einer Wiederholung, finde ich.

14.4.08 21:30


Blasphemie

...als Antwort auf Wortmanns "blasphemischen Blogeintrag" :

 

Die Hochzeit von Kanaan

 

"Hey, Jesus... Judas will wissen, ob du auch Mehl in Kokain verwandeln kannst!" 

3.4.08 02:39


...on her ship tied to the mast to distant lands...

-> Feeling:

So, es ist geschafft, das Opus Dei (meine Magisterarbeit) habe ich in letzter Minute abgegeben - und jetzt sitze ich hier und fühle mich nicht etwa froh und erleichtert, sondern einfach nur vollkommen elend.
Ich muss auch dazu sagen, dass heute der definitiv letztmögliche Termin zur Abgabe war - wenn das Werk nicht bis um 12 meiner Sachbearbeiterin im Prüfungsamt vorgelegen hätte, wäre die Arbeit nicht mehr angenommen worden und der ganze Spaß wäre komplett umsonst gewesen.
Nachdem ich deswegen die letzte Nacht unter Zuhilfenahme von Unmengen an Koffein (ich hab echt über eine halbe Packung Instantkaffee innerhalb dieser Nacht geleert! Na, wenn das mal kein Rekord ist...) gänzlich durchgearbeitet habe, wurden heute meine Pläne, alles rasch an der Uni auszudrucken und dann frühzeitig beim Prüfungsamt einzulaufen, brutal zunichte gemacht durch Widrigkeiten der verschiedensten Art (nicht installierbare evil medieval fonts, inkompetente Rechenzentrum-Mitarbeiter, aus Nervosität verlorenes/ vergessenes Literaturverzeichnis, absichtlich herumtrödelnde Mitarbeiter im Copy-Shop), so dass ich eigentlich den gesamten Vormittag nur in wilder Panik, ob bzw. wie das alles noch zu schaffen ist, verbrachte. Als ich dann 5 nach 12 ins Prüfungsamt stürmte und dort gerade noch meine Sachbearbeiterin erwischte, um ihr atemlos meine Magisterarbeit in die Hände zu drücken, konnte ich es selbst kaum fassen...

Tjah, und nun sitze ich hier, sollte mich eigentlich freuen und fühle mich stattdessen immer noch angespannt, nervös und unglücklich .
Ich mache mir halt Sorgen, weil ich in all der Eile nicht mal mehr dazu gekommen bin, einen Blick in die Arbeiten zu werfen, ehe ich sie abgegeben habe, um zu schauen, ob z.B. auch wirklich alle Seiten in der richtigen Reihenfolge eingeheftet sind, und solche Sachen. Ist einfach kein gutes Gefühl, dass ich mir für so was überhaupt keine Zeit mehr nehmen konnte...
Und natürlich hätte ich mir auch einen etwas würdigeren Abschied von dem evil medieval traveller song, der mich ja nun schon seit fast zwei Jahren begleitet, gewünscht. Irgendwas Feierliches halt, auch wenn´s blöd klingt - aber das wäre mir angemessener vorgekommen, als den Kram total übermüdet und hektisch durch die Stadt zu karren und dann lieblos alles der Sachbearbeiterin auf den Tisch zu knallen und wieder abzuhauen. Dann hätte ich auch vielleicht eher das Gefühl, dass die Magisterarbeit tatsächlich für mich abgeschlossen ist.
Und wahrscheinlich ist es sowieso kaum möglich, nach all der Anspannung der letzten Wochen, inklusive dem Wissen, dass es ja nun erst so richtig losgeht mit Prüfungsvorbereitungen, von einem Moment auf den anderen abzuschalten und loszulassen. Ruhe und Entspannung wie auf Knopfdruck funktioniert halt nicht...
Hab vorhin versucht, zumindest mal ein bißchen zu schlafen, aber nope - ständig bin ich aufgewacht, weil ich irgendwas geträumt hatte, dass ich die Magisterarbeit jetzt sofort abgeben muss, und dann war ich immer total desorientiert und bin erst mal hektisch aus dem Bett gesprungen und brauchte eine Weile, bis mir wieder eingefallen ist, dass die Arbeit ja in Wirklichkeit schon beim Prüfungsamt liegt...

7.3.08 19:04


...just chaos...

-> Feeling:

Das heutige Telefonat mit der Dozentin, die meine Magisterarbeit betreut, ist erstaunlich gut verlaufen - sie hat sich hervorragend amüsiert darüber, dass ich es nicht schaffte, eine Arbeit, die eigentlich schon seit einem Jahr fast fertig bei mir zu Hause rumliegt, dann auch pünktlich beim Prüfungsamt anzumelden. Na ja, besser so, als wenn sie deswegen schimpft, und es ist ja auch schön, dass sie nun wegen mir und meinem unverbesserlichen Chaotentum was zum Lachen hat. *shrugs* Und von dramatischen Szenen wie letzte Woche im Prüfungsamt, als ich vor Schreck, dass ich den Anmeldetermin versäumt hatte, erst mal in leichte Hysterie verfiel, habe ich sowieso die Nase voll!
Ich sagte es ja schon, die wissen genau, warum das Prüfungsamt im gleichen Gebäude ist wie die Psychiatrische Klinik... So gesehen muss ich vielleicht sogar noch dankbar sein, dass nicht gleich der Doktor mit der Habmichlieb-Jacke gerufen wurde, als ich in mittelschwerer Verzweiflung meiner Sachbearbeiterin im Prüfungsamt was vorweinte.

Das bedeutet, ich werde die Magisterarbeit über den evil medieval sailor´s traveller song nun definitiv diese Woche abgeben, und dann steht auch schon das Lernen für die Prüfungen an. Meine erste Prüfung hab ich Anfang April, und gedrückte Daumen sind jederzeit willkommen...

3.3.08 17:18


...wo ist meine Schweinehälfte...

Der heutige Nachmittag in Trier war dem Kaffeetrinken mit der Buchdruckerin D., die ich damals bei meinem Bücherstand beim Grundschultag kennen gelernt hatte, gewidmet.

Und der Abend stand im Zeichen interessanter wissenschaftlicher Diskussionen mit meinem Vater, bei der wir einstimmig zu der Schlußfolgerung gelangten, dass die Wikinger bereits über Laptops mit Internet-Anschluss und vor allem Skype verfügten, was natürlich nur darauf zurückgeführt werden kann, dass sie Kontakt zu Aliens hatten...
Der gute Herr van Dänicken hätte sicherlich große Freude an uns gehabt
28.2.05 17:13


...I like it when the lightening comes...

Und nun bin ich also mal wieder in Trier bei den Elterns zu Besuch.
Gestern kränkelte ich leider etwas vor mich hin - na ja, um ehrlich zu sein, so ganz wohl fühlte ich mich schon vorgestern nicht, aber da sich ja in meinem Kopf die hartnäckige Vorstellung festgesetzt hat, dass gute bzw. interessante Neuigkeiten stets angemessen zelebriert und begossen werden müssen, habe ich mich vorgestern Abend nicht geschont und mir stattdessen bis Nachts um 4 erlesenen Rotwein in den Rachen gekippt, und insofern brauchte ich mich eigentlich nicht zu wundern, dass ich am darauffolgenden Tag nicht allzu fit war...
Heute ging es mir aber schon wieder viel besser, so dass ich meine Freundin Cäsi und ihr inzwischen nicht mehr ganz so neues Pferdchen besuchen konnte. Meinen Versuch, auf dem Rücken des noch nicht eingerittenen Pferdes zu thronen, musste ich leider abbrechen, als uns der Hund abhanden kam und somit die Bemühungen, den etwas lebensuntüchtigen und weltfremden Hund vor Einbruch der Dunkelheit wiederzufinden, Vorrang vor weiteren Reit-Experimenten hatten.
Nichtsdestotrotz fand der Abend, nachdem der Hund wohlbehalten, aber völlig erschöpft wieder aufgetaucht war, einen schönen Ausklang mit Kirschpfannkuchen, lehrreichen Gesprächen über Schweine, attraktive Witwer und die Konsistenz diverser Nahrungsmittel sowie Plänen für künftige Unternehmungen.
11.2.08 03:38


4.2.08 20:20


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