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the Bookworm

You can´t tell me, it´s not worth dying for

-> Feeling:   

...Und noch eine Auswirkung hatte die Lektüre von "Der Name der Rose" auf mein fragiles Seelenleben - ich kann jetzt nicht mehr die Uni-Bibliothek betreten, ohne angesichts der verschachtelten, regelrecht labyrinthähnlichen Gänge, der unübersichtlichen Gebäudeaufteilung, der Spiegel auf jeder Etage und all der seltsamen Gestalten, die sich dort herumtreiben, in hysterisches Lachen auszubrechen  ...

Mein neuestes Lesefutter ist jetzt übrigens "Es wird einmal. Märchen für morgen"; jenes Buch, welches ich beim Weihnachts-Wichteln mit den Leuten vom "Kosmischen Barteam" im Casino Cosmonaut geschenkt bekommen hab.
(Ich selbst hatte zu diesem Anlaß natürlich auch was verschenkt, und zwar bekam der Ex-Roadie von Santana von mir eine kleine UFO-Lampe).
"Es wird einmal" ist eine Sammlung von futuristischen (und oft auch sehr spacigen) Märchen aus der DDR - also genau ideal für jemanden wie mich, der Märchen liebt und gleichzeitig auch gerne mal etwas ungewöhnlichere Literatur liest. Es ist interessant, wie die verschiedenen Schriftsteller typische Märchenmotive in die eigene Wirklichkeit übertragen und auf diese Weise sowohl das kapitalistische System als auch ihr eigenes System kritisch hinterfragen... Meine favourite Geschichten sind bisher "Geschichte eines Sofas", "Minutenmärchen 3" und "Froschkönig".

29.1.07 02:39


Stat rosa pristina nomine, nomina nuda tenus

-> Feeling:

Dieses WE steht ganz im Zeichen des Fleißig-Seins – ich will nämlich endlich mal weiterkommen mit meiner evil medieval HA (zum Thema „Tristan und Isolde"), und da muss ich halt leider alles andere hinten anstellen...

Zu meinem Unmut trägt dann noch bei, dass ich „Der Name der Rose“ ausgelesen hab (ich hatte das Buch zu Weihnachten von meinem Liebsten geschenkt bekommen). Als ich den letzten Satz fertig gelesen hatte, hatte ich wirklich das Gefühl, von sehr, sehr guten Freunden Abschied nehmen zu müssen, so vertraut waren mir die Gestalten daraus inzwischen geworden, und außerdem habe ich seitdem Einschlafstörungen, weil ich doch so schön daran gewöhnt war, vor dem Zu-Bett-gehen immer noch ein bisschen darin zu schmökern und Spannendes aus dem Kloster zu erfahren...

 

 

Also, ich kann wirklich nur sagen, das ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen hab!

Normalerweise finde ich es immer etwas ernüchternd und enttäuschend, Mittelalter-Romane zu lesen, weil die leider oft sehr unhistorisch sind bzw. das Mittelalter entweder völlig realitätsfern idealisiert, oder, als genaues Gegenteil, komplett abgewertet wird zu einer Zeit, in der alle Menschen durchweg spinnen, oder so – aber das ist bei „Der Name der Rose“ nicht der Fall: Das Buch ist super recherchiert, bezieht sich genau auf zeitgenössische Diskussionsthemen und gibt durch die herrlich vergeistigten Gespräche ein sehr realistisches (und durchaus positives!) Bild von der Denkweise und Lebenseinstellung im Mittelalter...

27.1.07 22:04





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