-> Feeling: 
Um das leidige Thema mit meinen falsch abgedruckten Gedichten zu beenden:
Die Verlegerin hat mir gestern per Mail zugesagt, dass meine Texte in der nächsten Auflage der "Märchenhaften Lyrik" korrigiert werden sollen. Uff!
Nichtsdestotrotz, für mich steht fest, dass das definitiv meine letzte Veröffentlichung in diesem Verlag war!
Dass herumgeschlampt wird und Texte falsch gedruckt werden, darf einfach nicht vorkommen, basta! 
Und noch ärgerlicher ist es, dass die Verlegerin dann, d.h. wenn dieses Vorgehen kritisiert wird, ein regelrechtes Seelendrama daraus macht und versucht, emotionalen Druck auszuüben und andere aufzuhetzen, statt einfach die Kritik anzunehmen und zu überlegen, wie man den Fehler ausbessern könnte. Nee, das muss doch echt nicht sein, dass man zwei Wochen lang rumeiert wegen einer Sache, die sich mit ein paar Worten und ein bißchem guten Willen leicht lösen ließe!
Das simple Wort "Entschuldigung" habe ich von ihr übrigens immer noch nicht gehört
...
Die Verlegerin scheint allerdings ebenfalls der Meinung zu sein, dass eine weitere Zusammenarbeit mit mir nicht unbedingt erstrebenswert ist
... Wie ich ja schon schrieb , bestand ihre erste Reaktion in der pampig dahingerotzten Ankündigung, sie würde aufgrund dieser Kritik ihren Verlag komplett aufgeben. Im verlagseigenen Forum wurde sie dann regelrecht angefleht, dies doch bitte, bitte nicht zu tun. Nun will sie anscheinend anscheind, ermutigt durch so viel Zuspruch und Ansporn, stattdessen lieber ihren Verlag neu strukturieren, und ihre "offizielle" Erklärung lautet, sie wolle in Zukunft stärker selektieren und nur noch mit "ausgewählten Autoren" zusammenarbeiten.
Find ich witzig, diese Aussage... Normalerweise, d.h. als unbeteiligter Außenstehender, würde man doch bei solch einer Behauptung erst mal automatisch davon ausgehen, damit sei gemeint, dass der Verlag vermehrt Wert auf Qualität legen will und deshalb nur noch gezielt Autoren auswählt, die diese Qualität gewährleisten - aber hier geschieht im Grunde genommen genau das Gegenteil, denn mit den "ausgewählten Autoren" sind wohl diejenigen gemeint, die keine hohen Ansprüche haben und sich dementsprechend auch nicht über Fehler des Verlags beschweren; na ja, und welche Auswirkungen das auf die "Qualität" der Veröffentlichungen haben wird, kann sich ja nun jeder denken
...
Schon interessant, wie eine entsprechende Formulierung dazu beitragen kann, einen Sachverhalt in einem ganz anderen Licht erscheinen zu lassen...