-> Feeling: 
...und vor lauter Stress mit der Magisterarbeit bin ich gar nicht dazu gekommen, hier im Blog begeistert zu verkünden, dass 3 Gedichte von mir veröffentlicht werden, und zwar in dem Lyrik-Sammelband "Märchenhafte Lyrik". *freufreufreu*
Das Buch enthält Gedichte, in denen es um Märchen, Mythen, Magie und Zauberwesen geht. Also so richtig was zum Träumen
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Ist immer wieder ein absolut großartiges Gefühl, die eigenen Texte gedruckt zu sehen...
Und guckt mal, so sieht das Titelbild von "Märchenhafte Lyrik" aus:

Insgesamt hat das Buch dann 195 Seiten und kostet 14 Euro, und wer wissen will, welche Autoren beteiligt sind, kann einfach mal HIER nachschauen.
Die Ankündigung auf meiner HP findet ihr HIER .
Bei den 3 Gedichten von mir, die ausgewählt wurden, handelt es sich um "Im Auge der Sonne", "Barfuss" und "Nacht".
Wenn jemand von euch das Buch "Märchenhafte Lyrik" bei mir kaufen möchte, gebt mir einfach kurz Bescheid, dann bestelle ich für euch eins beim Verlag mit. Und klar, selbstverständlich bekommt ihr auf Wunsch auch gerne handsignierte Exemplare mit Widmung
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"Barfuss" gehört mit zu meinen ältesten Gedichten . Es ist irgendwann kurz nach jener legendären Amsterdam-Reise entstanden, bei der sich nach dem Genuß eines reichhaltigen Pilzgerichts
für mich plötzlich ein heruntergekommener, siffiger Park in ein wundersames Märchenreich verwandelte.
Eigentlich wollte ich in "Barfuss" nur im Nachhinein meine Eindrücke und Empfindungen während diesem Erlebnis festhalten, und ich dachte nicht, dass irgendwer Außenstehendes sich je für diesen Text interessieren könnte.
Aber na ja, kurz darauf waren wir mit der Band auf der Suche nach interessanten und anspruchsvollen Texten, die sich vertonen lassen, und da habe ich eher probeweise mal "Barfuss" rausgekramt - und was soll ich sagen, die Jungs waren begeistert.
Im Nachhinein finde ich es sehr Schade, dass wir den Song "Barfuss" nie aufgenommen haben (obwohl wir ihn sogar live gespielt haben), denn es war ein sehr schönes, sphärisch und geheimisvoll klingendes Lied.
"Im Auge der Sonne" habe ich irgendwann, kurz nachdem ich den Liebsten
kennen gelernt hatte, geschrieben. Es gab da eine Phase, in der mir plötzlich bewusst wurde, dass diese Beziehung mir bzw. uns beiden sehr viel mehr bedeutet, als ich ganz am Anfang gedacht hätte, aber statt mich darüber zu freuen, fand ich das erst mal eher unheimlich.
Ich hab dann Abends immer stundenlang mit dem Knosse (mit dem ich damals in der Kommune 3 gewohnt habe) zusammengesessen und drüber diskutiert, was denn da eigentlich mit mir los ist, dass ich immer so ängstlich und mißtrauisch bin. Dabei ist mir u.a. bewußt geworden, dass es bei mir einige unschöne Sachen bzw. Erlebnisse gab, die zwar schon sehr lange zurückliegen und die ich bislang stets erfolgreich verdrängt hatte, aber die nichtsdestotrotz noch immer irgendwo unterschwellig in mir schwelten und mich daran hinderten, einfach so unbeschwert anderen Menschen zu vertrauen.
Na ja, und bei dem Versuch, meine alten Ängste zu überwinden und meine Vergangenheit niederzuringen, ist dann eben "Im Auge der Sonne" entstanden.
Zu "Nacht" gibt es nicht so viel zu erzählen. - Das Gedicht ist in einer ähnlichen Situation entstanden wie "Im Auge der Sonne", d.h. ich war da gerade in meiner früheren Heimatstadt zu Besuch, konnte nicht einschlafen, weil ich ständig nervös und angespannt fühlte, und irgendwann merkte ich halt, dass das wohl daran liegt, dass mich immer noch Dinge beschäftigen, mit denen ich eigentlich schon längst abgeschlossen haben wollte.
Ihr seht also, alle 3 Texte sind so richtig schöne "Mädchen-Selbstfindungs-Gedichte"...
